Saturday, 18. february 2012
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17:04
Wulff ist nun Ex. Zeit ist es geworden. Das herumgeeiere und der Medienhype ging schon extrem auf die Nerven. Auch die Journalisten werden froh sein, dass sie mal wieder einen anderen
Promi zerrupfen dürfen. Mit GMV hat das Ganze so viel zu tun, wie Ayurveda mit einer bayerischen Bierkur.
Wulff der Nichtstaatsmann
Sehr gerne hat man die Bilder vom letzten Muster-Präsidenten, Richard von Weizsäcker, immer wieder aus dem Archiv geholt. Auch das eine gefühlte Endlosschleife.
Nun, weiss ich nicht, ob nicht auch Weizsäcker irgendetwas im Keller liegen hatte oder hat - bei Politikern in hohen Ämtern sagt GMV eigentlich ... trotzdem halten die Nachfolger gefühlt einfach
nicht Stand.
"Weizsäcker wirkte integrierend und erlangte hohe Anerkennung im Ausland mit seiner Rede vom 8. Mai 1985, in der er den 8. Mai
1945 als „Tag der Befreiung vom menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“ bezeichnete. Er trat für ein behutsames Zusammenwachsen von Ost und West ein und mahnte
in seiner Rede zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 „Sich zu vereinen, heißt teilen lernen.“ In der Zeit übte Richard von Weizsäcker 1992 schwere Kritik an den deutschen Parteien."
Quelle: Wíkipedia.
Das Desaster der Weizäcker-Enkel
Direktnachfolger Roman Herzog ging noch und hat sich mit der Zeit gemacht. Er hatte auch noch eine ganze Amtszeit zum Üben.
Johannes Rau - Bruder Johannes wegen seiner christlichen Gesinnung - hat es auch noch gut hinbekommen. Ihren Nachfolgern waren und sind die Präsidenten-Treter einfach zu groß.
Köhler hat frühzeitig gekündigt - Frust - und der Jüngste von allen, Smarty Wulff, geht als Betrüger in die Analen ein.
Aber auch er, der "Ehrenmann" mit Schnorrer-Trauma, soll den "Ehrensold" von knapp 200.000 Euro pro Jahr bis zum Lebensende erhalten, wie alle vor ihm. Insgesamt kosten uns die Altpräsidenten
knapp eine halbe Million im Jahr - pro Ex - mit Büro, Sektretärin, Referent und Auto plus Chaufeur. Die Parteifreunde werden es schon richten.
"Der Ehrensold stehe Wulff rechtlich zweifellos zu, sagte ein ungenanntes Kabinettsmitglied der "Mitteldeutschen Zeitung". "Ich
gehe deshalb davon aus, dass das Kabinett Wulff den Ehrensold zusprechen wird." Alles andere sei auch politisch eigentlich undenkbar.(warum? die Staatsanwaltschaft will ermitteln ... der
Autor)
Unter Verwaltungsrechtlern ist die Frage dagegen umstritten. Der Rechtsprofessor Hans Herbert von Arnim und andere
argumentieren, Wulff dürfe den Ehrensold nicht bekommen, weil er im Kern aus persönlichen Gründen zurückgetreten sei."
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,816120,00.html
Und ich ergänze: Wulff trat zurück unmittelbar nachdem die Staatsanwaltschaft verkündete seine Immunität aufheben zu
wollen. Seine "politischen Gründe" haben offensichtlich ein guter Texter und Rechtsberater formuliert. Und auch hier geht
es Wulff offenbar nicht um Staatsräson und die Würde des Amtes, sondern um die Kohle. Wäre er Ehrenmann, würde er auf das Geld verzichten und endlich mal etwas arbeiten - GMV. (Gut, das sagt sich
so leicht. Dass er das nicht macht ist auch klar - ebenfalls GMV)
GMV sagt. Alles normal - kein Grund zur Panik.
Der Staat funktioniert wie immer. Normalos haben immer weniger. Politiker, Manager und andere Kriminelle stopfen sich die
Taschen voll.
GMV warnt: Die Wut wächst.
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