Es ist Zeit für die Mission GMV - mehr gesunden Menschenverstand in die Welt. Dazu braucht es Menschen, die ihn benutzen und dazu etwas zu sagen haben. Auf geht´s.
Politik und Verwaltung, also Beamte, haben doch wohl einen an der Klatsche ... sollte man meinen, wenn man dieser Tage die Presse verfolgt. Verkehrsminister Ramsauer (CSU) stoppt die Schilderwaldnovelle, die unter Schwarz-Rot eingetütet wurde: 140 "neue" Verkehrsschilder, die von den alten quasi nicht zu unterscheiden sind.
"Zu den auffälligsten Neuerungen zählt noch das Hinweisschild auf einen Bahnübergang, bei dem eine Dampf- durch eine Elektrolok ersetzt wurde." Man muss eben mit der Zeit gehen.
Quelle: http://www.welt.de/die-welt/politik, 14.4.10
GMV sagt: Wenn die Sonne auf einen Misthaufen scheint, stinkt´s.
Thema mit Sprengkraft
Der Stopp dieser Nichtigkeit spart den Kommunen zwischen 200 und 400 Millionen Euro, die sie so und so nicht haben. Dafür sollen laut Ramsauer die Kommunen das Geld, das sie nicht haben für die Reparatur der Millionen Schlaglöcher einsetzen, die der lange Winter in die Straßen gesprengt hat. Sein Ministerium gibt windige 100 Millionen als Soforthilfe.
Das sei "Tropfen auf den heißen Stein" (passt zum Thema), so Bremens Verkehrssenator Reinhard Loske (Grüne). Dieses außergewöhnliche Zitat hat dann gleich eine "Sprecherin der Bayerischen Innenministeriums" (Nürnberger Nachrichten, 15.4.2010) "geklaut". Sie ist wahrscheinlich von der CSU - jetzt stimmt der Proporz wieder. Zurück zum Thema: Gebaucht würden laut diverser Automobilclubs und Kommunalverbände und zwei Milliarden. Sonst ist Schluss mit freier Fahrt für freie Bürger!
Gegenvorschlag mit GMV
In diesem unserem Lande wird eh zu viel gerast. Lassen wir doch die Schlaglöcher wo sie sind. Vielleicht können wir ein paar kunstvolle Löcher dazu machen und bunt anmalen. Auch die Straßenbaumeistereien freuen sich über so einen kreativen Auftrag.
Ein neues Schild muss dann drinn sein - Wettbewerb in Kindergärten
Dafür genehmigt Ramsauer ein wirklich neues Schild für extra eingebaute, bunte Schlaglöcher. Das sieht nett aus, freut die Kinder und schafft langfristig eine positive Stimmung im Land.
Weniger Unfälle - mehr Arbeit für die Autowerkstätten
Gleichzeitig sparen wir einige 10.000 Schilder: Geschwindigkeitsbegrenzungen, Aufheben der Begrenzung etc.
Denn schnell fahren ist nicht mehr drin, wenn man lauter bunte Punkte vor den Augen hat und weiss, dass das teuer wird, wenn man hier zu flott durch die Gegend düst.
Weitere prima Nebenefekte:
Die Unfallzahlen gehen zurück, die Autowerkstätten haben mehr zu tun (Achsbrüche, Stoßdämpfer austauschen, kleine Blechschäden, neue Reifen, ...). Auf die kommen jetzt schwere Zeiten zu, denn die Abwrackprämie ist durch.
GMV sagt: Schildbürga ist überall, dazu ein bisschen Korruption und Vetternwirtschaft und schon haben wir den den deutschen Poilitik-Beamten-Wirtschaftssalat