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Es ist Zeit für die Mission GMV - mehr gesunden Menschenverstand in die Welt. Dazu braucht es Menschen, die ihn benutzen und dazu etwas zu sagen haben. Auf geht´s.

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Der kleine Schwachsinn des Alltags

Gazetten und TV berichten bevorzugt über die großen und wichtigen Ereignisse des Lebens (Zugunglück in Bagladesch - zwei Hühner brutal geköpft, Merkel mit tiefem Ausschnitt in Bayreuth, Schock: Fußballer XY fällt eine Woche aus (Schambeinverletzung), Die Renten sind sicher - ab 95). Dabei gibt es Entscheidendes auch um die Ecke, also unmittelbar vor unserer Nase - aber das ist nun auch nicht viel besser. Fazit schon einmal hier: meiden Sie Medien - Sie werden nazu immer für dumm verkauft.

 

Das Lokale ihrer Lokalzeitung ist lokaler als ihr macnhmal gut tut. Den Belanglosigkeiten der Berichterstettung sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Währen in Politik und Wirtschaft die Popaganda zählt (Sie glauben doch nicht etwa, dass das stimmt, was da steht oder was Sie sehen und hören - GMV), ist es im Lokalen eher die nette, machmal auch sinnfreie Belanglosigkeit, die einen bereits am Morgen überfällt - oder auch gerne in der Frühstückspause - sozusagen der "kleine Schwachsinn des Alltags" - und dabei spreche ich nicht von den Bildungsblättern AZ oder BILD, die ja bevorzugt in Frühstückspausen genossen werden - die sprechen auch eher die rechte Gehirnhälfte (kreativ, bildhaft) von Männern ab 12 Jahren an (Chantal aus Cottbus, ...). Zurück zum Lokalen.

 

Themen wie:

  • Vereinsvorstand einstimmig wieder gewählt (WOW!)
  • Jung, talentiert und erfolglos (hm Sport - das doch was.)
  • Früher war alles besser (aha - auch Sport)
  • Eine Runde Sache (Lebkugelfertigung - lecker, lecker - aber, ähm, ...)
  • Radfahrerin streift Streifenpolizistin (autsch - habe ich gerdae erfunden)

sorgen dafür, dass man wirklich weiß, was in der näheren Umgebung so los ist. Das bringt uns wirklich weiter. Manchmal habe ich den Eindruck, dass der Lokalteil voallem dafür das ist, dass Leute sich selbst darin lesen können - ansonsten entgeht mir der Zweck (nicht immer - 20 Prozent ...)

Medienenthaltsamkeit macht glücklich(er)

Das haben bereits meherere Untersuchungen ergeben. Und das hat auch etwas von GMV: wenn Sie jeden morgen in der Zeitung lesen, was für ein Mist in der Welt los (am Abend vorher haben Sie das alles schon 16 Mal im Fernsehen gesehen), dann möchte ich Ihre Körperchemie nach Zeitungslektüre lieber nicht kennen. Adrenalin, Cortisol, Alkohol, ...

 

Redakteur sei dank gibt es den Lokalteil. Die heimatliche Morgenlektüre, das Lokalblatt. Ich möchte nicht darauf verzichten - und wenn es nur deshalb ist, damit ich mir jeden Morgen vor der Zeitung sitzend und bebend und zitternd beweisen kann: ich brauche sie nicht (ich schiele auf die Überschriften), es geht auch ohne (willenlos zuckt der Zeigefinder meiner rechten Hand, um den Sportteil hervorzukramen), nein! ich will den ganzen Schwachsinn und die Negativwelt nicht in mein Gehirn lassen (völlig verschwitzt stehe ich auf und gehe kalt duschen). Wieder einmal geschafft. (jeden Morgen das Selbe)

 

Börsen, Ackermänner, Angies, Wirtschaftsweise, Grubenuglücke in Aserbeidschan, Robbens Schambein und der Vereinsvorstand von "Hasenglück e.V:" gehen auch heute an mir vorüber. Ach ja, da hatte ich Zeit für ein paar Zeilen im Blog.

 

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