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7. Juli 2012 6 07 /07 /Juli /2012 09:02

Ein Bild zu diesem Artikel erspare ich uns

 

Als hätten wir keine anderen Sorgen und Themen im Leben. Sie erinnern sich an die heftigen Diskussionen um das Kreuz in Klassenzimmern in Bayern, darüber, ob evangelische mit katholischen Christen das Abendmahl gemeinsam einnehmen dürfen oder daran, dass Geschiedene kein Abendmahl bekommen dürfen oder Ihren Job beim katholischen Arbeitgeber verlieren. Meine Güte. Die Armen im Geiste. Eindeutig GMV-freies Gebiet. Es kommt noch besser...

 

Schnipp-schnapp: Vorhautdiskussion auf höchtem Niveau

 

Aus religiösen und rituellen Gründen beschneiden mache Religionsvertreter ihre männlichen Nachkommen. Ob Gott das angeordnet hat, steht in den Sternen. Dazu gibt es seit kurzem ein höchstrichterliches Gerichtsurteil, dass diese Praxis an den kleinen Burschen als Körperverletzung verurteilt. Irgendetwas mit dem Körper hat es zu tun, es tut weh und die Betroffenen können sich nicht wehren - also entscheiden Sie selbst. GMV.

 

Religionsvertreter wehren sich vehemment - vor allem alte Männer und junge Fundamentalisten. Sie wollen weiterschnippeln, weil... ja, warum eigentlich? Die Verteidiger des blutigen Brauchs berufen sich auf Hygiene. Also mal ganz ehrlich. Ich habe sie noch (sie wissen schon) und ich habe bisher keine Probleme. Tipp am Rande: Waschen hilft.

Letztlich hat natürlich alles mit der "Beschneidung der Sexualität" zu tun - GMV. Sexualität, also eínfach so, ist bei Gott mit das Schlimmste, was es gibt auf Erden. Auch mir (ich bin Jahrgang 57) wurde in Kindertagen von Pfarrern und Kaplänen, das "Schlimmste" als die Sünde der Sünden verkauft - ich habe es damals schon nicht geglaubt.

 

Schnipp-schnapp: Alles Hygiene oder was?

 

"Die "hygienischen" Rechtfertigungen sind durchsichtige Vorwände. Sie sollen einen Brauch legitimieren, der sehr alt ist und ein angespanntes Verhältnis zur Sexualität formuliert, das gegenwärtig sogar manchmal als eine Art Penis-Verbesserung gehandelt wird.

Routine infant circumcision (RIC) - routinemäßige Neugeborenenbeschneidung - nennt sich die Praxis, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt wurde, um die in der prüden viktorianischen Gesellschaft verpönte Masturbation zu erschweren."

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/nach-dem-koelner-urteil-beschneidung-ist-nicht-harmlos-1.1401049

 

Die Verteidiger des Glaubens und der Beschneidung, sagen "Alles nicht so schlimm und es passiert nichts weiter. Außerdem haben wir Routine in Sache - schnipp-schnapp."

 

Lesen Sie das Folgende und Ihnen wird seltsam zumute:

 

Stellen Sie sich vor, jemand reisst Ihnen einen Fingernagel aus

 

"Die Entfernung der Vorhaut von Säuglingen ist buchstäblich einschneidender als die von Erwachsenen oder älteren Kindern. Da Vorhaut und Eichel bei fast allen Neugeborenen noch fest verwachsen sind, ähnlich wie Fingernägel mit dem Nagelbett, müssen diese beiden Strukturen zunächst einmal auseinandergerissen werden. Danach wird - je nach Methode - die Vorhaut längs abgeklemmt und eingeschnitten, mit einem Beschneidungsinstrument rundum für mehrere Minuten gequetscht und schließlich mit einem Skalpell amputiert. Die gesamte Operation dauert bis zu zwanzig Minuten."

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/nach-dem-koelner-urteil-beschneidung-ist-nicht-harmlos-1.1401049

 

 

Vielleicht sollte man manchen Leuten ein Stück Hirn beschneiden (metaphorisch - ich hasse Gewalt), denn schlimmer als Masturbation ist doch wohl gallopierende Blödheit. Dafür scheint es Brutstätten zu geben.

 

Mit ist doch ein Bild dazu eingefallen

 

Mann-ohne-Kopf_klein.jpg

 

 

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Published by Jürgen - in GMV-FREI
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