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20. September 2010 1 20 /09 /September /2010 09:56

Mann-ohne-Kopf_klein.jpgIch bin kein gläubiger Mensch. Und doch inspirieren mich Geschichten und Metaphern aus der Bibel. Aktuell die Geschichte, als Jesus den Tempel von Händlern und Geldverleihern befreite. Was Politiker und Banker dieses Landes leisten, geht weit in die Minusbereiche der nach unten offenen GMV-Skala. Die Mitarbeiter der HRE - Deutschlands beste Bank, die nur noch lebt, weil der Staat 140 Milliarden hinengepumpt hat - fordern 25 Millionen Euro Bonuszahlungen. 

 

Die Geldverleiher

"Die Münchner Krisenbank Hypo Real Estate sorgt erneut für Aufregung: Nach einem „Spiegel“-Bericht zahlte die HRE vor kurzem an Mitarbeiter für das Jahr 2009 Boni in Höhe von 25 Millionen Euro. Mitarbeiter der maroden Staatsbank hätten auf alte Zusagen gepocht und mit Klagen gedroht, obwohl ihr Arbeitgeber allein im vergangenen Jahr einen Verlust von 2,2 Milliarden Euro gemacht hat."

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article9726937/HRE-Banker-kassieren-25-Millionen-Euro-an-Boni.html?wtmc=RSS.Wirtschaft.Wirtschaft

 

Ich komme in diesem Zusammenhang auf Kirche und Glaube, weil ich mit Blick auf die 25 Milllionen Bonuszahlungen an Manager und Mitarbeiter der Hypo Real Estate - der größten Pleitebank des Landes - über die Dummheit der Politiker und die Dreistigkeit der Banker derartig erschüttert bin, dass ich mir eine höhere Macht herbeiwünsche, an die ich persönlich gar nicht glaube. Da helfen mir meine Kindheitserinnerungen an die Geschichten und Metaphern aus dem neuen Testament.

 

Werft sie aus dem Tempel

Jesus wirft die Händler und Geldverleiher und all die anderen Zocker aus dem Tempel. Aus seiner Sicht haben sie da nichts verloren. Aus meiner Sicht haben sie nirgendwo etwas verloren. Ich erkläre also den gesamten Planeten zum "Tempel", womit der Akt Jesu endlich die Wirkung und Bedeutung gewinnt, die ihm zukommt.

 

Nachdem Jesus im Tempel aufgeräumt hatte, erklärte er den staunenden Umstehenden und Pilgern, warum er so wütend geworden war: 'Die Viehhändler haben für ihre Tiere zwanzigmal so viel Geld verlangt wie sonst. Sie wollten euch Pilger betrügen. Auch die Geldwechsler sind nicht besser. Und das Schlimme ist, dass die meisten Priester mit ihnen unter einer Decke stecken." Woran erinnert uns das?

Quelle: http://www.katholisch.de/42469.html

 

GMV sagt: wenn wir nichts unternehmen, geht alles so weiter wie bisher

 

Zur unersättlichen Gier der Pharmaindustrie gibt es ja schon einen schönen Handlungsvorschlag von Lothar Dombrowski (alias Georg Schramm). Der lässt sich sicher leicht auf die "Geldverleiher" übertragen. Den einen oder anderen Politiker können Sie gleich mit einbeziehen. Sehen Sie selbst:

 

 

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  • : Das GMV-Prinzip - Mission Gesunder Menschenverstand
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